Abseits von Gerüchten ...

Es wird viel geredet, wenn der Tag lang ist. Besonders interessant ist es, wenn man über Leute reden kann „… hast Du schon gehört, der Wolff soll ja in Untersuchungshaft sitzen…“ Tatsächlich war der Wolff unterwegs, um den Haushalt seiner verstorbenen Mutter aufzulösen. „… wenn man nach Solvida will, nehmen die einem das Haus ab …“ Tatsächlich finanziert Solvida gelegentlich den Hausverkauf vor, stundet die Miete und ermöglicht so den sofortigen Einzug, wenn jemand das sonst nicht bezahlen kann. „… jetzt laufen schon Verfahren gegen Frau Wolff, weil er alles über sie abwickelt …“ Tatsächlich ist das einfach frei erfunden - erstunken und erlogen!

... gibt es  harte Fakten. Nachprüfbar und unbestechlich. Schauen wir doch die einmal ganz neutral und wertfrei an:

Fall 1
Ein Mandant, der Janette Vehse Generalvollmacht erteilt hatte, fühlt sich von ihr bestohlen und zeigt sie im April 2015 an.

  • Das Untersuchungsgericht ermittelt, prüft Beweise, befragt Zeugen und kommt zu dem Ergebnis, dass vernünftige Gründe für ein Strafverfahren gegen Janette Vehse vorliegen.
  • Das Untersuchungsgericht gibt den Fall an die Staatsanwaltschaft weiter. Die prüft den Fall, kommt zu demselben Ergebnis, klagt Janette Vehse wegen fortgesetzter Unterschlagung an und fordert eine Freiheitsstrafe von 2 Jahren und vier Monaten.
  • Beim Gericht in Benidorm wird festgestellt, dass der Tatvorwurf auf einen schweren Fall lauten muss. Da dieser mit maximal sechs Jahren Freiheitsstrafe bedroht ist, wird das Verfahren an das höhere Gericht in Alicante weitergeleitet.
  • Das Gericht in Alicante bestimmt einen Verhandlungstermin für den 9. Mai 2018
  • Wegen Erkrankung eines der beteiligten Anwälte wird der Termin auf den 19. Februar 2019 verlegt.


Fall 2
Harald Wolff fühlt sich von seiner früheren Geschäftspartnerin Janette Vehse betrogen und bestohlen. Im Dezember 2014 zeigt er sie an.

  • Das Untersuchungsgericht ermittelt, prüft Beweise, befragt Zeugen und bleibt zunächst an einem Punkt stecken:
  • Janette Vehse hatte im März 2013 unter anderem einen Computer mit Firmendaten an sich genommen. Das gibt sie zu und lässt im Oktober 2013 durch ihren Anwalt einen Computer zurückgeben. Dieser ist allerdings ausgetauscht gegen ein baugleiches Exemplar ohne jegliche Daten. Das gibt Frau Vehse ebenfalls zu.
  • Das Untersuchungsgericht fordert Frau Vehse auf, die Festplatte des Originalcomputers herauszugeben. Sie weigert sich und legt Rechtsmittel ein. Das Rechtsmittel wird abgelehnt. Frau Vehse legt erneut Rechtsmittel ein, Auch dieses wird, nunmehr endgültig und rechtskräftig abgelehnt.
  • Das Untersuchungsgericht fordert Janette Vehse im Dezember 2016 erneut auf, die Festplatte abzugeben. Dies tut sie nach weiterer Verzögerung im März 2017.
  • Das Untersuchungsgericht lässt die Festplatte prüfen. Das dauert ein gutes Jahr. Es wird festgestellt, dass die Festplatte nicht lesbar ist.
  • Das Untersuchungsgericht schließt die Untersuchung mit Beschluss vom 28. Mai 2018 ab und übergibt die Akten zur Anklageerhebung an die Staatsanwaltschaft. Man sieht vernünftige Gründe dafür, dass Janette Vehse sich für verschiedene Delikte wie Untreue und Unterschlagung verantworten muss.
  • Janette Vehse legt Rechtsmittel gegen den Beschluss ein.
  • Sommerpause 2018


Fall 3
Janette Vehse wirft Harald Wolff vor, als Geschäftsführer einer Gesellschaft, an der sie beteiligt ist, seine Pflichten verletzt zu haben und zeigt ihn am 31. März 2017 an.

  • Das Untersuchungsgericht lädt Harald Wolff für den 28. Februar 2018 zu Befragung vor. Mit der Vorladung erfährt Wolff erstmals von der Anzeige.
  • Harald Wolff erscheint am 28. Februar 2018 pünktlich zum Termin und beantwortet alle Fragen des Gerichts. Die Fragen der Rechtsanwältin von Frau Vehse beantwortet er nicht. Diese Fragen werden weitgehend von Gericht nicht zugelassen, weil sie mit dem Fall nichts zu tun haben.
  • Am 21. März 2018 entscheidet das Gericht, das Verfahren nicht zu eröffnen. Es ergäben sich „nicht die geringsten Anhaltspunkte für ein kriminelles Verhalten“ des Beschuldigten Harald Wolff. Das Gericht bemerkt allerdings auch, dass das Motiv für die Strafanzeige im zerrütteten Verhältnis der Kontrahenten und den Verfahren gegen Janette Vehse liegen dürfte.
  • Janette Vehse legt Rechtsmittel gegen die Entscheidung ein. Das Rechtsmittel wird abgelehnt. Die Entscheidung ist rechtskräftig.
  • Ebenfalls am 21. März 2018 schreibt Janette Vehse eine E-Mail an Ilse Kübler. Darin schreibt sie: „ …Wegen der Delikte, die er mutmasslich als Geschäftsführer begeht, wurde Strafanzeige eingereicht. Als Wolff seine Aussage vor Gericht leisten musste, verweigerte er die Aussage. Was soll er auch sagen? Viele Argumente zu seiner Verteidigung wird er nicht haben! …“
  • Diese Behauptung ist objektiv falsch!
  • Am 22. März 2018 schreibt Ilse Kübler eine E-Mail an 3 Vorstände des Euroclubs Denia.

„Hallo Klaus, hallo Aloys, hallo Klaus,   
Zur Info: in den letzten Tagen häufen sich negative Nachrichten über eine ganze bestimmte     Einrichtung: Das Solvida
… Anfang März gab es eine Anhörung von H. W, als Geschäftsführer da er keine Bilanzen vorlegt. (Siehe auch Text unten) Aussage wurde verweigert. …“
Kübler unterschreibt die Mail mit
Ilse Kübler,
Sekretariat von „wir für Sie“
die ehrenamtliche Helfergruppe des deutschsprachigen Tourismuspfarramtes an der Costa Blanca.

  • Die E-Mails erreichen Harald Wolff auf Umwegen. Nicht durch einen der Adressaten, sondern durch ein Nichtmitglied des Euroclubs. Mindestens einer der Vorstände hat die Mail also verbreitet. Mit objektiv unwahren Aussagen!

Pfarrer Klaus Eicher, verantwortlich für das Tourismuspfarramt, reagiert weder auf die Bitte um Richtigstellung, noch auf ein Gesprächsangebot. Auf die entsprechende Mail antwortet er nicht.

Fall 4
Frau D. ist die, seit Jahren getrennt lebende, Ehefrau eine Bewohners von Solvida. Sie ist mit seiner Entscheidung, in Solvida zu leben, nicht einverstanden und betreibt seine Entmündigung. Dabei wird sie von „wir für Sie“, Janette Vehse und Ilse Kübler unterstützt. Siehe auch im  vorausgegangenen, ausführlichen Bericht unter diesem Link https://www.die-fakten.eu/2018/08/14/fortsetzung-geschichten-vom-b%C3%B6sen-wolf-f-teil-3/

  • Am 5. Januar 2018 entscheidet sich Herr D., von dem Pflegeheim, das seine Frau für ihn ausgesucht hat, nach Solvida umzuziehen. Holger S., der Haustechniker von Solvida fährt ihn auf eigenen Wunsch.
  • Am gleichen Tag erstattet Frau D. Strafanzeige wegen Entführung gegen Holger S.
  • Eine Streife der Guardia Civil befragt Herrn D., der seine freie Entscheidung klar bestätigt. Mit dem Protokoll des Einsatzes und dem Bericht des Kommandanten, der die lange abgelaufene Vollmacht der Frau reklamiert, ist die Sache erledigt. Keine Entführung! Anzeige gegenstandslos!


Fall 5
Bei seinem ersten Auftauchen in Solvida übergab Herr D. einen Behälter mit Wertsachen an Harald Wolff zur sicheren Aufbewahrung. Dazu gab er die ausdrückliche Anweisung, die Sachen unter keinen Umständen an seine Frau herauszugeben.

  • Nach mehreren gescheiterten Versuchen, sich die Wertsachen von Wolff aushändigen zu lassen, erstattete Frau D. am 27. November 2017 Strafanzeige gegen Wolff, Acuario Senior Apartments und SolvidaCare wegen Unterschlagung, Verletzung von Rechten, Einmischung und möglicher anderer Delikte.
  • Zum Zeitpunkt der Strafanzeige war Frau D. weder Eigentümer der reklamierten Wertsachen, noch Betreuerin oder Bevollmächtigte ihres Mannes.
  • Das zuvor zur Abwehr unmittelbarer Gefahren von einem deutschen Vormundschaftsgericht erteilte Betreuungsmandat war zum 7. November 2017 abgelaufen, wurde nicht verlängert und war vom Gericht zurückverlangt worden. Mit der Auflage, davon keinen Gebrauch zu machen.
  • Am 19. Januar 2018 teilte Herr D. seiner Frau per Burofax Premium (entspricht Zustellungsurkunde) u.a. mit, dass er seine Wertsachen ordnungsgemäß von Harald Wolff zurückbekommen habe.
  • Die Strafanzeige, die von Anfang an ohne Legitimation erstattet worden war, ist damit gegenstandslos. Vom Untersuchungsgericht ist keine Zustellung an oder Vorladung von Harald Wolff erfolgt.


Zusammenfassung
Es gibt zwei laufende Strafverfahren wegen einer Reihe schwerer Straftaten gegen Janette Vehse. In einem Fall wurde bereits Anklage erhoben und der Verhandlungstermin bestimmt. Im zweiten Fall wurden die Vorwürfe vom Untersuchungsgericht bestätigt und zur Anklage an die Staatsanwaltschaft abgegeben. Hiergegen hat Janette Vehse Rechtsmittel eingelegt.
In drei Strafanzeigen gegen Harald Wolff, einen Mitarbeiter, Acuario Senior Apartments und SolvidaCare wurden Vorwürfe erhoben, die sich allesamt bereits vor Eröffnung von Untersuchungsverfahren als gegenstandslos erwiesen haben.

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