Wer ist "Wir für Sie"?

Wer ist „Wir für Sie“?
„Wir für Sie“ hilft alten Menschen an der Costa Blanca. Stützpunkt und „Vereinslokal“ ist der Denitreff in Denia, der gleichzeitig das Tourismuspfarramt der Evangelischen Kirche Deutschlands an der Costa Blanca beherbergt. Diese Fakten dürften unstreitig sein.

Laut Pfarrer Klaus Eicher ist „Wir für Sie“ eine „eigenständige Gruppe“, der die Kirche für Veranstaltungen den „Raum zur Verfügung stellt“. Laut aktueller Eigendarstellung im „Echo“, der Zeitung des Pfarramtes, stellt sich „Wir für Sie“ so vor:
„Wir sind eine Gruppe ehrenamtlicher Helfer, ein Baustein des ev. Tourismus Pfarramtes Costa Blanca“
Im Briefbogen von „Wir für Sie“ konnte man unter dem Logo lesen:
„Deutschsprachiges Evangelisches Pfarramt an der Costa Blanca“

„Wir für Sie“ ist kein eingetragener Verein. Es gibt keine öffentlich einsehbare Satzung. Keine nach Vereinsrecht geregelte Verantwortung, Mitgliederversammlung oder Vorstandswahlen usw. „Wir für Sie“ tritt im Namen der Kirche auf, residiert in den Räumen der Kirche, nutzt die Räume der Kirche für Informationsveranstaltungen, beansprucht das Hausrecht. Veranstaltungen von „Wir für Sie“ werden vom Pfarramt angekündigt. Sucht man "Wir für Sie", Denia per Google, so findet sich lediglich der Eintrag des Evangelischen Pfarramts. Zumindest vom äußeren Eindruck ist „Wir für Sie“ gleich Kirche. Da „Wir für Sie“ selbst keine nachvollziehbare Organisationsform hat, ist die Kirche für Handlungen von „Wir für Sie“ verantwortlich und haftbar. Die Kirche selbst ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Daher gibt es ein "Pfarramt" und der Pfarrer ist Beamter.

Wer ist „Wir für Sie“ wirklich?
Laut Pfarrer Eicher ist die Kirche nicht für „Wir für Sie“ verantwortlich. Wer dann? Laut Vereinsprogramm in der CBN gibt es in Denia zwei Ansprechpartner, Brigitte (Linde) und Jürgen (Bayer), laut Homepage des Pfarramtes ist Ansprechpartner neben Brigitte in Denia Pfarrer Eicher, in Jávea ist es Lüppo (Cramer). Letzterer ist nicht ständig an der Costa Blanca. Fragen Sie Mitglieder der Gruppe, so werden Sie erfahren, dass die Gruppe von Jürgen Bayer und Ilse Kübler geleitet wird. Mehr werden Sie jedoch nicht erfahren, denn die Mitglieder werden zu absolutem Stillschweigen verpflichtet. Nicht nur, was selbstverständlich wäre, bezüglich der Informationen zu den betreuten Personen. Nein, auch zur Arbeit der Gruppe. Ein Mitglied, das im Verdacht stand, Gruppeninterna ausgeplaudert zu haben (an den eigenen Ehemann), wurde aufgefordert, vor der Gruppe zu schwören, dass so etwas nie wieder vorkommt. Kommt es auch nicht, weil das Mitglied dann ausgetreten ist. Derartige Methoden kennt man sonst nur von Sekten und kriminellen Vereinigungen.

Vollmachtsmissbrauch
Ein Artikel in diesem Blog trägt die Überschrift „Wer ist Heinz Rabe?“ Dabei geht es um ein Zeitungsinserat, mit dem nach Informationen über Harald Wolff gefragt wird. Dem Mann, der den Umgang mit Vollmachten bei „Wir für Sie“ kritisch hinterfragt. Informationen sollen per E-Mail an Ilse Kübler gegeben werden oder per Post an Heinz Rabe unter der Anschrift von Jürgen Bayer. Heinz Rabe hat Jürgen Bayer eine Generalvollmacht erteilt, die Janette Vehse ausgearbeitet und Ilse Kübler laut Vollmachtstext übersetzt hat. Heinz Rabe ist ein Patient, der in der Pflegeabteilung der (diakonischen) Seniorenresidenz Montebello versorgt und von „Wir für Sie“ betreut wird. Mit Harald Wolff hatte Heinz Rabe nie zu tun. Jürgen Bayer benutzt die Generalvollmacht, um im Namen von Heinz Rabe, der davon weder etwas weiß, noch irgendeinen Nutzen hat, gegen Harald Wolff zu agieren. Das ist ein eklatanter Missbrauch der Vollmacht, die sicher nicht gegeben wurde, um Heinz Rabe in einen Streit zu verwickeln, mit dem er nicht das Geringste zu tun hat. Jürgen Bayer benutzt den guten Namen von Heinz Rabe völlig bedenkenlos, um sich dahinter zu verstecken. Warum, so fragt man sich angesichts solcher Praktik, sollte das der einzige Missbrauch einer Vollmacht sein?

Immer wieder hört man aus dem Kreis der Mitglieder leise Kritik, dass Ilse Kübler und Jürgen Bayer sich der wohlhabenden Schützlinge selbst annehmen und die weniger Betuchten dem „Fußvolk“ überlassen. Auf den ersten Blick ist das sogar logisch. Bayer und Kübler sind sehr umtriebig, er war Geschäftsmann. Beide stehen mitten im Leben und sind uneingeschränkt handlungsfähig. Das Gros der Mitglieder will helfen, aber selbst keine große Verantwortung übernehmen. Da freut man sich dann, wenn Jürgen Bayer und Ilse Kübler bereit sind, diese Verantwortung zu tragen. Niemand fragt nach wirksamer Kontrolle. Es geht ja um selbstlose Hilfe.


Nützliche Helferin ist dabei Janette Vehse, die gern als „Rechtsanwältin“ vorgestellt wird. Dabei ist Janette Vehse weder deutsche Rechtsanwältin, noch spanische Abogada. Sie darf weder in Deutschland, noch in Spanien Rechtsberatung ausüben. Stattdessen steht Janette Vehse unter Anklage wegen Unterschlagung mit Hilfe von Vollmachten. Eine tolle Referenz! Das jedoch ficht Kübler und Bayer nicht an. Sie stehen treu zu Janette Vehse und schanzen ihr Mandanten zu. Wer sich traut, das bei „Wir für Sie“ zu hinterfragen, wird in unflätigster Weise mit Dreck beworfen und attackiert. Von Jürgen Bayer und Ilse Kübler als „Konzertfreunde“. Auch dort regiert das Paar unangefochten und benutzt, je nach Gusto, die eine oder andere Gruppierung und deren weitere Mitglieder im eigenen Sinne. In diesem Blog nachzulesen.

Zusammenfassung 
„Wir für Sie“ ist identisch mit der evangelischen Kirche, was diese aber negiert. Bayer und Kübler sind die bestimmenden Personen in der Gruppe. Jürgen Bayer ist auch Mitglied des Sprecherrates bei der EKD. Wenn ein neuer Pfarrer kommt, ist Bayer schon da. Der Pfarrer muss sich mit ihm arrangieren, um Zugang zu den kirchlich orientierten Gruppen zu bekommen. Die Gruppe "Wir für Sie" leistet wertvolle Sozialarbeit, die überwiegend von ehrenamtlichen und uneingeschränkt ehrenwerten Mitgliedern erbracht wird. Auch die Leistung von Ilse Kübler und Jürgen Bayer soll nicht schlechtgeredet werden. Offen bleibt die Frage, was im „Vollmachtsgeschäft“ abläuft. Warum wird in diesem Bereich so panisch reagiert, wenn mögliche Unregelmäßigkeiten hinterfragt werden? „Wir für Sie“, die evangelische Kirche, ist Türöffner, um in Residenzen, Heimen und Organisationen Kontakt zu hilfsbedürftigen Menschen zu bekommen. Sollte man dort nicht auch eine wirksame Kontrolle gegen Missbrauch annehmen? Statt einer ruhigen und überzeugenden Klarstellung in der Strafsache Vehse im Zusammenhang mit Empfehlungen von „Wir für Sie„ kommen Reaktionen auf unterem Gossenniveau. Das riecht streng! Solchen Gerüchen sollte man nachgehen! Das ist auch ein Rat an die Mitglieder, deren gute Taten vielleicht als Mäntelchen für weniger honorige Aktivitäten dienen.

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