Anklage gegen Janette Vehse verschärft!

In der Strafsache gegen Janette Vehse wegen Missbrauch einer Vollmacht, die von der Staatsanwaltschaft als "fortgesetzte Veruntreuung" angeklagt wurde, ist es zu einer neuen Entwicklung gekommen:

 

Das Strafgericht in Benidorm, an das die Strafsache nach Eröffnung des Verfahrens am 3. Februar 2017 weitergeleitet wurde, hat festgestellt, dass es nicht zuständig ist. Begründung: Es handele sich um ein  "... delito de apropriación indebida del art.252 y ss del Código Penal en su tipo agravada...", also ein Delikt der Veruntreuung in der schweren Form entsprechend den zitierten Gesetzen. In diesen schweren Fällen (tipo agravada) beschränkt sich das Strafmaß nicht, wie bei den einfachen Fällen (tipo basico) auf ein Strafmaß von 6 Monaten bis zu 3 Jahren, sondern der Strafrahmen wird auf 1 bis 6 Jahre zuzüglich Geldstrafe mehr als verdoppelt. Da das Strafgericht in Benidorm nur für die "leichteren" Fälle mit einem Strafrahmen bis zu 5 Jahren zuständig ist, wurde das Verfahren gegen Janette Vehse nunmehr an das höhere Gericht in Alicante verwiesen, das für die schwereren Straftaten zuständig ist.

 

Zur Erinnerung:

Die Strafanzeige gegen Janette Vehse wurde von einem Mandanten eingereicht, der Janette Vehse vertraut und ihr eine Generalvollmacht erteilt hatte. Diese Vollmacht benutzte Frau Vehse, um erhebliche Beträge für sich selbst abzuzweigen. Das ist gerichtlich bewiesen! Strafverfahren in Spanien dauern ihre Zeit bis zum rechtskräftigen Urteil. So findet Janette Vehse in der Zwischenzeit Unterstützung bei "wir für Sie" mit Rückendeckung des evangelischen Pfarramts, um weitere Vollmachten und weiteren Zugang zum Vermögen älterer Menschen zu bekommen. Gemeinsam mit Jürgen Bayer und Ilse Kübler, die mit allen schmutzigen Mitteln versuchen, Harald Wolff, der die Taten aufgedeckt hatte, zu diffamieren und mundtot zu machen. Dabei scheuen sie sich weder, eine erteilte Vollmacht zu missbrauchen, noch die Konzertfreunde in ihre kriminellen Aktionen einzubeziehen.

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