Ein jämmerliches Ergebnis

Das also ist die Reaktion der Konzertfreunde auf "Die Fakten". Schon traurig! Da hätte ich mehr Hirnschmalz erwartet. Statt dessen eine primitive Schmähschrift. Faseln gegen Fakten! Nun gut! Gehen wir einmal darauf ein:

  • Harald Wolff und seine Firmen waren nie Hauptsponsoren der Konzertfreunde.
    • Hat er denn das behauptet? Ist das wichtig für die Frage, ob er ein Bösewicht ist? Fragt sich einfach nur, warum die Konzertfreunde sich immer wieder artig bedanken. Die Logos seiner bösen Firmen auf die Bühne stellen. Den "unbeteiligten" Herrn Wolff auf die Bühne holen. Mit seiner Frau – und der noch einen Blumenstrauß überreichen. Ihm Dankschreiben schicken. Lächerlich, darauf überhaupt einzugehen.

  • Die Konzertfreunde mussten die Verbindung zu Harald Wolff beenden. Denn aus dem Kreis der Mitglieder kamen immer mehr Klagen und haarsträubende Geschichten über seine Geldgeschäfte. Dies war mit unseren Grundsätzen nicht mehr vereinbar.
    • Das ist ja mal interessant! Die Konzertfreunde hätten die Verbindung wegen ihrer hehren Grundsätze beendet? Hier muss zunächst die Frage geklärt werden, wer die Konzertfreunde eigentlich sind. Sind sie identisch mit "wir für Sie"? Jürgen Bayer und Ilse Kübler handeln für beide Gruppen. Nun wenden sie ihre Grundsätze als Konzertfreunde beim bösen Wolff an. Zeitgleich suchen sie als "wir für Sie" seine Zusammenarbeit in Solvida. Dort bedanken sie sich im Oktober 2014 artig dafür, dass sie die Räumlichkeiten von Solvida kostenlos für "wir für Sie" nutzen dürfen. Sie haben kein Problem damit, dass Janette Vehse nicht dabei sein kann, weil sie Hausverbot hat. Anfang 2016 teilt Harald Wolff "wir für Sie" mit, dass die Gruppe in Solvida nicht mehr erwünscht ist. Warum? Weil "wir für Sie" eine großangelegte Werbeveranstaltung für Janette Vehse auch in Solvida bewirbt. In Kenntnis der strafrechtlichen Vorwürfe gegen Frau Vehse, die unmittelbar vom Untersuchungsgericht bestätigt wurden und zur offiziellen Anklage führten. Hat da jemand "Heuchelei" gesagt?
  • Eines dieser Probleme aus dem Jahr 2011 kam jetzt zu einem gerichtlichen Urteil. Die Firma Sol und Haben, deren allein Verantwortlicher Herr Wolff war und ist, wurde verurteilt: zur Rückzahlung von 200 000 Euro plus Zinsen und Gerichtskosten. Wenn man sich vorstellt: Herr Wolff hat dem Geschädigten, einem 87jährigen Mann einen windigen Investitionsvertrag aufgeschwatzt. Und die Rückzahlung verweigert. Anderen, meist  älteren oder pflegebedürftigen Personen verweigert Herr Wolff ebenfalls die Rückzahlung ihrer Gelder, die ihm anvertraut wurden.
    • Hier geht es um ein nicht rechtskräftiges Urteil in einem Zivilverfahren. Reißerisch und nicht korrekt dargestellt. Ein Verfahren in 16 Jahren. Gegen Soluciones, wo Janette Vehse zum Zeitpunkt des strittigen Vorgangs Alleingeschäfts-führerin war und gegen Sol&Haben, wo Harald Wolff Geschäftsführer ist. Es ist ein durchaus hinterhältiges Vorgehen, Behauptungen in den Raum zu stellen, wenn man weiß, dass sich der Gegner wegen des laufenden Verfahrens nicht äußern kann. Dabei stellt sich die Frage, was die Konzertfreunde, die nicht am Verfahren beteiligt sind, qualifiziert, ein 18-seitiges Urteil wenige Tage nach der Verkündung auf 3 Zeilen zusammenzufassen und herumzuschicken. Um es noch ein bisschen reißerischer zu machen, werden gleich weitere Fälle einfach einmal pauschal hinzubehauptet. Eine sachliche Reaktion darauf ist nicht möglich, weil nicht gesagt wird, was gemeint sein soll. Macht ja nichts – einfach mal behaupten!
  • Dieser „Ehrenmann“,  Präsident des Lion Clubs, Geschäftsführer eines Seniorenheimes, versucht sich immer wieder aus der Bredouille zu winden.
    • Wie soll man so etwas kommentieren? Geht es noch primitiver? Einfach nur mal eben etwas billigste Polemik einfügen! Diese Leute haben keinen Stil! Gosse!
  • nach dem Motto "Haltet den Dieb“ lenkt er durch „Fake News“ ab und beschuldigt alle Menschen, die seinen Machenschaften entgegentreten, um seine eigenen Geschäfte zu verschleiern.
    • Ziemlich dreiste direkte Umkehrung! Schon vergessen? Frau Vehse wurde wegen fortgesetzter Veruntreuung angeklagt. Die Partnerin von Bayer und Kübler. Die Expertin für Vollmachten. In jeder Hinsicht. Angezeigt hat sie ein geschädigter Mandant. Soll ich jetzt diese Parolen noch einmal umdrehen? Das ist mir zu blöd. Ich glaube nicht, dass die Leser so naiv sind, auf derartig plumpe Verdrehungen hereinzufallen.

So, diese gequirlten "Tatsachen" fragmentenanwärter waren nun so wichtig, sie allen Konzertfreunden, dem gesamten E-Mail-Verteiler und werweißwem noch alles mitzuteilen. Na bravo! Moment mal – das ist eine Mail der Konzertfreunde? Wissen und wollen eigentlich alle Konzertfreunde, dass sie als Soldaten mit Bayer und Kübler in den Krieg ziehen? Ich müsste es ebenfalls wissen, denn ich stehe vor der Frage, gegen wen ich Strafanzeige erstatte?

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